Glossar
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Dieses Glossar sammelt Begriffe, die auf Pflegeetiketten, in Gebrauchsanleitungen von Haushaltsgeräten und in Pflegetipps vorkommen. Wir erklären sie kurz und alltagsnah, ohne unnötigen Fachjargon. Die Definitionen sind nach Themen gegliedert: Pflegesymbole, Waschen, Stoffe und Aufbewahrung.
Das Etikett spricht eine Bildersprache, und diese Sprache ist in vielen Ländern dieselbe. Mit den fünf Grundsymbolen können Sie ein Stück richtig pflegen, auch wenn Sie den übrigen Text auf dem Etikett nicht verstehen.
Symbole
- Waschbottich
- Waschsymbol nach ISO 3758. Die Zahl darin ist die maximale Wassertemperatur in Grad Celsius, ein Balken darunter steht für eine milde Behandlung, zwei Balken für eine sehr milde, eine Hand im Bottich für reine Handwäsche.
- Dreieck
- Symbol für das Bleichen. Zeigt an, ob Bleichmittel verwendet werden dürfen. Ist das Dreieck durchgestrichen, darf das Stück nicht gebleicht werden.
- Quadrat
- Symbol für das Trocknen. Die Zeichen im Quadrat zeigen, wie das Stück getrocknet wird: im Trockner, auf der Leine oder flach ausgebreitet auf einer waagerechten Fläche.
- Bügeleisen
- Symbol für das Bügeln. Die Punkte geben die Höchsttemperatur der Bügelsohle an: ein Punkt bis 110 °C, zwei Punkte bis 150 °C, drei Punkte bis 200 °C.
- Kreis
- Symbol für die professionelle Pflege – chemische Reinigung und Nassreinigung. Die Buchstaben darin richten sich an Fachleute und zeigen ihnen das geeignete Reinigungsverfahren.
Waschen
- Waschprogramm
- Kombination aus Wassertemperatur, Intensität der Trommelbewegung, Dauer und Schleuderdrehzahl. Wird nach Etikett und Stoffart gewählt.
- Schonwaschgang
- Schonendes Programm mit sanfter Trommelbewegung und niedriger Schleuderdrehzahl für feine, gestrickte und leicht verformbare Stoffe.
- Schleudern
- Entfernen von Wasser aus der Wäsche durch Drehen der Trommel. Hohe Drehzahlen beschleunigen das Trocknen, können empfindliche Stücke aber dehnen oder knittern.
- Sortieren
- Aufteilen der Wäsche vor dem Waschen nach Farbe, Stoffart und Verschmutzungsgrad, damit die Stücke einander nicht verfärben oder beschädigen.
Stoffe und Aufbewahrung
- Naturfasern
- Fasern pflanzlichen oder tierischen Ursprungs, etwa Baumwolle, Leinen, Wolle und Seide. Meist gut luftdurchlässig, aber empfindlich gegenüber heißem Wasser und Reibung.
- Synthetikfasern
- Chemisch hergestellte Fasern. In der Regel strapazierfähig und schnell trocknend, können aber elektrostatisch aufladen und vertragen hohe Bügeltemperaturen schlecht.
- Knötchen
- Kleine Kügelchen aus verfilzten Fasern auf der Stoffoberfläche, auch Pilling genannt. Entstehen durch Reibung, besonders bei Strick aus Mischgewebe. Lassen sich mit einem Fusselrasierer oder einer Bürste vorsichtig entfernen.
- Motte
- Kleiner Falter, dessen Larven Wolle, Pelz und andere Naturmaterialien beschädigen. Besonders angezogen wird sie von schmutziger Kleidung an dunklen, schlecht belüfteten Orten.
- Lüften
- Regelmäßige Frischluftzufuhr für Kleidung und Schrank. Verringert Feuchtigkeit, unangenehme Gerüche und das Risiko von Motten und Schimmel.
Wo diese Begriffe vorkommen
- Praxis
Winterkleidung für den Sommer einlagern: Vorbereitung, Schritte mit fiktiven Beispielen, Fehler und Checkliste. Dazu der Katalog der Beiträge.
- Fragen
Kurze Antworten zu Pflegesymbolen, Waschprogrammen, Flecken, Haushaltsreinigern, Aufbewahrung und Schuhen.
- Leselisten
Lesewege: die erste eigene Wäsche, Wolle und empfindliche Stoffe, Schuhe durch die Jahreszeiten.
- Bereiche
Die vier Themen des Ratgebers: Symbole auf dem Pflegeetikett, Waschen und Trocknen, Flecken, Aufbewahrung und Schuhpflege.
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Lesewege: die erste eigene Wäsche, Wolle und empfindliche Stoffe, Schuhe durch die Jahreszeiten.
Quellen
- ISO 3758 „Textilien – Pflegekennzeichnungs-Code auf der Basis von Symbolen“ (allgemeine Grundsätze)
- Empfehlungen zum sicheren Umgang mit Haushaltsreinigern (allgemeine Grundsätze)
Die Tipps sind allgemein gehalten und entsprechen dem Stand bei Erstellung des Beitrags. Maßgeblich für ein bestimmtes Kleidungsstück ist sein eigenes Pflegeetikett: Weicht es von unseren Empfehlungen ab, vertrauen Sie dem Etikett. Bei teuren, alten oder aufwendig verarbeiteten Stücken wenden Sie sich besser an Fachleute für professionelle Reinigung oder Reparatur.